Eine einzelne .cs-Datei ausführen
Kleine Hilfsskripte in C# scheiterten bisher daran, dass man ein Projekt anlegen musste. Seit .NET 10 nicht mehr:
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Kleine Hilfsskripte in C# scheiterten bisher daran, dass man ein Projekt anlegen musste. Seit .NET 10 nicht mehr:
2017 habe ich hier über Finding Paradise geschrieben, den Nachfolger von To the Moon. Dass es einen dritten Teil gibt, ist mir erst spät aufgefallen, und dann lag er noch eine ganze Weile in der Bibliothek, bevor ich ihn angefangen habe. Nachgeholt, und es hat sich gelohnt.
HttpClient.Timeout gilt für die gesamte Anfrage, inklusive des Lesens des Antwortkörpers. Bei einem großen Download läuft er also mitten im Übertragen ab, obwohl der Server längst antwortet.
Ein Repository, in dem seit Jahren gearbeitet wird, wird spürbar träge. git status braucht Sekunden, git fetch noch länger.
Autoimplementierte Eigenschaften sind bequem, bis man eine Kleinigkeit im Setter braucht. Ein Trim(), eine Prüfung auf null, ein Standardwert. Ab da schreibt man das Feld wieder selbst:
Für eine schnelle Bestandsaufnahme braucht es weder Dependabot noch ein Abo:
Bei klassischem Code beantwortet ein Test die Frage, ob eine Änderung etwas kaputt gemacht hat. Bei einem Prompt gibt es diese Sicherheit nicht. Man formuliert um, probiert drei Fragen durch, findet die Antworten irgendwie besser und schiebt es live. Zwei Wochen später meldet jemand einen Fall, der vorher funktioniert hat.
Vor Jahren habe ich hier über meinen günstigen Git-Server auf einer alten QNAP geschrieben, und später darüber, wie man ein NuGet-Package erstellt. Beides trifft sich an einer Stelle: Wohin mit Paketen, die man in mehreren eigenen Projekten braucht, aber nicht auf nuget.org veröffentlichen will?
Ein ViewModel in WPF besteht traditionell zu zwei Dritteln aus Tipparbeit. Für jede Eigenschaft ein Feld, ein Property mit OnPropertyChanged, für jede Aktion eine ICommand-Implementierung. Bei fünf Eigenschaften und drei Befehlen ist die Datei zweihundert Zeilen lang, und keine davon sagt etwas über die Anwendung aus.
Ein Sprachmodell kennt die eigene Dokumentation nicht. Der übliche Ausweg heißt RAG: Man sucht vorab die passenden Textstellen heraus und legt sie dem Modell mit in den Prompt. Der Teil, der dabei Arbeit macht, ist die Suche, denn sie soll nach Bedeutung finden und nicht nach Zeichenketten.
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